Cowboy E-Bike - Kundenmeinungen - Das "Cowboy" ist das iPhone unter den E-Bikes

Alle Kundenbewertungen Das "Cowboy" ist das iPhone unter den E-Bikes

Gernot Kramper 
Redakteur Auto und Wissen 
STERN.DE

"Das Cowboy-Bike verspricht ein Kunststück: Es sieht unverschämt gut aus, ist total vernetzt und soll dennoch im Alltag weitgehend wartungs- und ärgerfrei arbeiten. Leicht, schick und keine 2000 Euro teuer: Aus Belgien kommt ein besonderes E-Bike, das Cowboy. Wir sprachen mit einem der Cowboy-Gründer und konnten das Bike schon mal fahren."
Cowboy - Review - Sicherheit - Intensiv

Design

"Der Rahmen des Cowboys erinnert an einen sportlichen City-Racer. Der Akku sitzt in der Sattelstange und ist kaum auszumachen, der Motor in der Hinterradnabe ist auch nicht größer oder auffälliger als eine Nabenschaltung. Das Cowboy lässt sich kaum als E-Bike ausmachen. Dazu ist es "gecleant" aufgebaut, die Züge verlaufen im Rahmen. Es sitzt auch keine hässliche Kontrolleinheit auf dem Vorbau."

Lichter

"Vorderer und hinterer Scheinwerfer sind im Rahmen integriert. Auch hier entfallen sichtbare Kabel und die Anbauadapter. Obendrein fungiert die hintere, rote Leuchte als Bremslicht."

Antrieb

"Das Cowboy besitzt keine Schaltung, dadurch wirkt das Cockpit noch aufgeräumter. Schließlich gibt es weder Schaltzug noch Schalteinheit am Lenker. Die Unterstützung funktioniert automatisch. Der Drehmoment-Sensor sitzt im Motor, der Grad der Unterstützung wird automatisch gewählt. Die Kraftübertragung der Pedale erfolgt durch einen Riemen, die Kraft des Motors setzt erst im Hinterrad ein. Das Rad benötigt daher kein schmieriges Kettenfett."

Cowboy App

"Das Cowboy wird per App gesteuert. Wenn man mag, kann man das Smartphone am Rad befestigen."
"Das Cowboy wird per App gesteuert. Wenn man mag, kann man das Smartphone am Rad befestigen."

Diebstahlschutz

"Die App fungiert zudem als Diebstahlschutz. Erst durch die Bluetooth-Kopplung wird das Rad entsperrt. Sollte das Rad doch gestohlen sein, oder hat man nur vergessen, wo es abgestellt wurde, lässt sich das Cowboy per App tracken, denn es besitzt eine eigene SIM-Karte – zunächst wird es per GPS geortet, in der Nähe dann auch per Bluetooth."

Ferndiagnose

"Mit der SIM-Karte ist das Cowboy stets vernetzt. Technische Probleme mit dem Rad werden an den Server übertragen, gleichzeitig bekommt man immer die aktuellste Software für die Steuerung des Rades – das System aktualisiert sich selbst. Unserer Meinung nach ist das ein großer Vorteil. Für derartige Upgrades muss man bei den großen Herstellern zu einem Vertragspartner vorbeifahren, der das Update dann gegen entsprechendes Entgelt aufspielt. Kommt man mit dem Cowboy mal nicht weiter, gibt es per Chat fachkundige Hilfe."

Partner Bike Shops

"Das Rad wurde so aufgebaut, dass möglichst wenig Wartung anfällt. Sollte es doch einmal ein Problem geben, gibt es bereits über 100 lokale Partner für eine Reparatur in Deutschland."

Fahrerlebnis

"Das Cowboy sieht kompromisslos aus, fährt sich jedoch weit bequemer, als der sportive Look vermuten lässt. Die Grundhaltung ist leicht vornübergebeugt. Der Lenker sitzt aber nicht so tief wie bei einem echten Racer. Auch ohne den Nacken zu verrenken, behält man so den Straßenverkehr im Blick."
"Erstaunlicherweise lässt sich kein großer Unterschied im Anfahrverhalten gegenüber einem Rad mit Schaltung feststellen. Die unterschiedliche Umsetzung einer Gangschaltung gleicht das Cowboy durch eine intelligente Steuerung der Motorunterstützung aus. Auch das Anfahren bei sieben Prozent Steigung ist bequem möglich."
"Insgesamt kommt das Rad dem Ideal einer unmerklichen Unterstützung sehr nahe. Der Motor schiebt kräftig mit, aber man hört ihn nicht und es gibt auch keinen Ruck beim Einsetzen der Unterstützung."

Akku

"Im Vergleich zu vielen Designrädern mit E-Antrieb, verfügt das Cowboy über ein Killerfeature: Der Akku ist hinter der Sattelstange integriert und lässt sich herausnehmen."

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